Kryptopyrrolurie (KPU, HPU, Pyrrolurie, Malvurie, Malvarie)
Kryptopyrrolurie ist eine familiär gehäuft auftretende Stoffwechselerkrankung, deren Ursache in einer enzymatischen Störung der Hämsynthese der roten Blutkörperchen zu finden ist. In der Folge kommt es zu einem chronischen Mangel, vor allem an Vitamin B6 und Zink und weiteren Nährstoffen im gesamten Stoffwechsel des Körpers.
Ein Ausgleich über die normale Ernährung ist kaum möglich, der zunehmende Nährstoffmangel im Körper ist mitverantwortlich für die Entstehung eines charakteristischen Krankheitsbildes. Die Symptome werden häufig durch Stress, bestimmte Medikamente und Nahrungsmittel verschlimmert.
Häufige Symptome der Kryptopyrrolurie sind:
Störungen des Nervensystems:
chronische Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Merkstörungen, emotionale Überempfindlichkeit, spontanes Einschlafen, Schlafstörungen, erhöhte Licht - und Lärmempfindlichkeit, schnelle Erschöpfung, geringe Stressbelastbarkeit, Nervosität, Unruhe, ADHS, ADS, bestimmte Formen der Schizophrenie und des Autismus, Depression, Psychosen, Sucht (Nikotin, Alkohol, Drogen), Essstörungen (manche Formen der Anorexie und Bulimie), fehlende Traumerinnerung, erhöhte Vergesslichkeit, Legasthenie, Kopfschmerzen, Migräne
Hauterkrankungen:
Neurodermitis, Psoriasis, Akne auch nach der Pubertät, weiße Flecken auf den Nägeln, Nesselsucht, schwaches Bindegewebe, Schwangerschaftsstreifen auch bei jungen Mädchen
Störungen des Immunsystems:
Allergien und erhöhte Infektanfälligkeit
Empfindlicher Verdauungstrakt:
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien, Histaminunverträglichkeit, Fructose- und Lactose-Unverträglichkeit
Magen-Darmbeschwerden (Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Mundgeruch, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm), erhöhte Geruchsempfindlichkeit
Störungen des Urogenitaltraktes:
wiederholte Blasenentzündungen, vaginale Candida-Infektionen, Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftserbrechen, Fehlgeburten
Muskeln-Sehnen-Knochen:
Muskelschwäche, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, hypermobile Gelenken, instabile Halswirbelsäule, instabiles Becken, Hypermobilität, Gelenksschmerzen,
Stoffwechsel und Hormonhaushalt:
Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, MCS, verlangsamte Entgiftung
Die Diagnose Kryptopyrrolurie:
1. über eine genaue Anamnese ( Erhebung der Krankengeschichte)
2. über einen Harntest (Nachweis von Pyrrolen im Harn) . Für den Harntest bekommen Sie ein Testset mit genauer Anleitung und Versandkuvert nach einem Erstgespräch mit nach Hause.
3. über ergänzende Laboruntersuchungen
Therapie: mit einer gut eingestellten Therapie in Form von hochdosierten Nahrungsergänzungen ( vor allem mit B6 und Zink, u.a.) können in die Symptome deutlich gelindert werden und fallweise auch gänzlich aufgelöst werden. Unterstützend wirken aufklärende Gespräche, Homöopahtie, Akupunktur, Meditation, Osteopathie, Craniosacraltherapie, Aryuvedische Behandlungen, Yoga, Tai Chi, Chi Gong, Shiatsu, und vieles mehr….alles was sanft reguliert.
Die Therapie mit Nahrungsergänzungen erfolgt bei der Erstordination wie auch bei den Folgenordinationen für jeden Patienten individuell zusammengestellt, ünterstützt über das Austesten mit dem Biotensor ( “auspendeln”).
Verwendung finden Präparate und magistrale Rezepturen verschiedener Hersteller, die auf den Bedarf des Pyrrolikers abgestimmt sind.
